LED-Fernseher

Worterklärung:

LED-Fernseher sind Fernsehgeräte, bei denen Leuchtdioden (LEDs) entweder zur Hintergrundbeleuchtung oder zur Erzeugung des Bildes eingesetzt werden. Die folgende Begriffsklärung gilt auch für die meisten Computermonitore, welche bezüglich Bilddarstellung sehr ähnliche Technik verwenden. Meist handelt es sich um LC-Displays (LCDs), deren Hintergrundbeleuchtung aus Leuchtdioden besteht (siehe LED-Hintergrundbeleuchtung). Dafür werden sowohl weiße, wie auch zu weiß mischbare farbige Leuchtdioden verwendet, die hinter der Flüssigkristallanzeige angeordnet sind. Als LED-Fernseher werden aber auch neu entwickelte Geräte bezeichnet, deren Anzeigeelemente ausschließlich aus Leuchtdioden zur Bilderzeugung aufgebaut sind.

Bis etwa 2008 wurden im Wesentlichen nur drei unterschiedliche Techniken für den Gebrauch Zuhause angeboten, nämlich Flüssigkristallbildschirme, Plasmabildschirme und Projektionsanzeigen. Weil Flüssigkristallanzeigen nur das Licht modulieren, d.h. wie Lichtventile arbeiten und selbst kein Licht abgeben, wird für Fernsehgeräte eine flächige Beleuchtung hinter der Flüssigkristallanzeige angebracht, um die Bildinformation im Durchlicht (Transmission) darzustellen. Im nebenstehenden vereinfachten Schema sind derartige Flüssigkristallbildschirme als Anzeigetypen A und B bezeichnet, wobei die Flüssigkristallanzeige 1 das Licht entsprechend dem darzustellenden Bild moduliert.

Seit etwa 2009 werden im Handel LED-Fernseher (engl. LED TV) und LED-Monitore angepriesen (Schema: Anzeigetyp B). Dabei handelte es sich bis 2013 noch in praktisch allen Fällen um die bisherigen Flüssigkristallanzeigen zur Bilderzeugung. Neu ist nur die Hintergrundbeleuchtung dieser LCD-Fernseher mittels Leuchtdioden (engl. LEDs; Schema: Teil 3, wobei ein nicht eingezeichneter Lichtverteiler für eine flächige Ausleuchtung sorgt).

(Quelle: Wikipedia/LED-Fernseher / CC BY-SA 3.0)